Traumapädagogin / Traumafachberaterin

2020, PhDr. Ewa Katarzyna Budna M.A.

Curriculare 
• Konzepte der Traumazentrierten Fachbereiche:
Möglichkeiten und Grenzen von Traumapädagogik, traumazentrierter Fachberatung
und traumazentrierter Psychotherapie; Abgrenzung dieser zwei Bereiche von
einander und anderen traumazentrierten Hilfen
• Einführung in die Traumapädagogik: 
traumabezogenes Verhalten und daraus resultierende Alltagsphänomene;
Nutzwert traumapädagogischerAnsätze im pädagogischen Alltag;
professionelle Handlungsstrategien;
strukturelle Voraussetzungen;
• Begriff psychischer Traumatisierung: 
Geschichte des Traumakonzeptes;
Traumadefinitionen nach ICD-10 und DSM-IV; primäre, sekundäre, tertiäre Traumata;
singuläre vs. komplexe Traumata; akute vs. chronifizierte Traumata;
spezifische Traumatisierungen wie Folter, sexuelle Gewalt, erzwungene Migration
• Prozess psychischer Traumatisierung:
Traumaverarbeitung im zeitlichen Längsschnitt (einschl. Schutz- und Risikofaktoren zur Unterstützung/Behinderung natürlicher Verarbeitungsprozesse)
• Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung (einschl. somatischer Auswirkungen)
• Varianten psychotraumatischer Syndrome: 
Spektrum der Traumafolgeerkrankungen einschließlich Komorbiditäten; Epidemiologie;
dissoziative Störungen
• Physiologie psychischer Traumatisierung: 
Besonderheiten des Traumagedächtnisses (einschl. „Körpergedächtnis“);
neurobiologische, neurophysiologische, neuroendokrinologische und neuroanatomische Aspekte
• Kindheitstraumata: Folgen psychischer, speziell interpersoneller Traumatisierungen
im Kindesalter (einschl. neuropsychologischer und entwicklungsspezifischer
sowie beziehungs- und bindungsbezogener Aspekte);
Überblick zu diagnostischen Möglichkeiten Pädagogik, Beratung und Therapie
• Institutionelle Bedingungen traumaspezifischer Arbeit: z. B. Strukturen, Übergaberegeln, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, Krisenmanagement, Kooperationen
• Phasen-Modelle in der Traumapädagogik, traumazentrierter Beratung und Therapie (Überblick),
z. B.:
1. Stabilisierungsphase
2. Phase der Traumabearbeitung/ -verarbeitung
3. Integrationsphase
• Aufbau der fachlichen Arbeit in Pädagogik, Beratung und Therapie:
1. Beziehungsaufbau und -gestaltung unter besonderer Berücksichtigung traumaspezifischer                  Beziehungsdynamiken
2. Traumaspezifische Anamnese (einschl. Ressourcenerhebung)
3. Traumaspezifische Diagnostik (Probleme der Diagnostik; Überblick zu Diagnostikverfahren;
     spezielle Möglichkeiten der Erfassung psychotraumatischer Beeinträchtigungen für Berufsgruppen
     in pädagogischen und beraterischen Kontexten)
4. Prozessplanung (bei akuter, singulärer und komplexer Traumatisierung) unter besonderer
    Berücksichtigung der Triade Klient/ Institution/ Fachkraft
5. Selbstwahrnehmung – Selbstkontrolle – Selbstwirksamkeit als pädagogisches Grundprinzip der
    Förderplanung und Resilienzentwicklung
• Basisstrategien traumazentrierter Pädagogik, Beratung und Therapie bei akuten und komplexen
   Traumatisierungen (einschl. Psychoedukation, Grundlagen traumazentrierter Gesprächsführung)
• Überblick zu traumaspezifischen Behandlungsverfahren: u. a. Adaptierte verhaltenstherapeutische     und psychodynamische Verfahren der Traumatherapie; EMDR; Imaginativ-hypnotherapeutische 
   Techniken; Dialektisch-BehavioraleTherapie und Pharmakotherapie
 • Selbstfürsorge: Belastungsanalyse (Selbstdiagnose von Stress, Burnout und sekundärer 
    Traumatisierung) und Strategien der Entlastung; Praxis und Reflexion
• Reflexion der eigenen beruflichen Rolle in Bezug auf Biografie und Gegenwart
• Einüben traumazentrierter Grundhaltungen und Beziehungsgestaltungen in Pädagogik und   
   Beratung
• Selbsterfahrung          
  Stabilisierung (individuell und milieuspezifisch Ebenen der Stabilisierung: körperlich, sozial, 
  psychisch
• Körperliche Stabilisierung: Basale Selbstfürsorge (Ernährung, Körperhygiene,
  Bewegung/sportliche Aktivitäten); Verbesserung, Verfeinerung der Sinneswahrnehmungen
  (einschl. Groundingtechniken und Achtsamkeitsübungen); einfache Entspannungstechniken;   
  Techniken zur Körpersynchronisation und –integration
• Soziale Stabilisierung: Schaffung einer sicheren Umgebung; Unterbrechung von Täterkontakt;           
  Arbeit mit Bezugspersonen und Bezugsgruppen (z. B. Wohngruppe, Schule, Familie, Pflegefamilie);
  Möglichkeiten finanzieller Unterstützung; Mobilisierung sozialer Ressourcen; Netzwerkarbeit 
  (Kooperation mit Traumatherapeuten, sozialer Ressourcen; Netzwerkarbeit (Kooperation mit     Traumatherapeuten, Opferhilfe-Organisationen und den psychosozialen Diensten vor Ort); relevante    juristische Bestimmungen im Zusammenhang psychischer Traumatisierung, landesspezifische
  Opferschutz-Gesetze und Kinderschutz (für Deutschland z. B. SGB VIII; OEG, GewSchG,     
  Verjährungsfristen, Strafverfolgung und Gerichtsverfahren)
• Psychische Stabilisierung und Affektregulation:
  a) Grundwissen zu: 1. Kognitiven Techniken (Verändern dysfunktionaler Überzeugungen,
  Bearbeiten von Schuld und Scham), 2. imaginativ-hypnotherapeutischen Techniken und 3. DBT-     Techniken
b) Vertiefung (mit praktischer Einübung): Imaginativ-hypnotherapeutische Techniken mit     Basisübungen zur Visualisierung und Externalisierung; Distanzierungs- und Kontrolltechniken;   Selbstberuhigungs- und Selbsttröstungstechniken (Arbeit mit „inneren“ Ressourcen); Screentechnik   zur Verstärkung und Verankerung real erlebter positiver Zustände (Arbeit mit „äußeren“ Ressourcen)
 Voraussetzungen und Möglichkeiten interaktioneller Elemente der Stabilisierung:
• Erkennen und Reflexion eigener emotionaler Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten
  unter bes. Berücksichtigung traumaspezifischer Beziehungsdynamiken
  (Hinweis: Alle Aspekte der Stabilisierung sind zeitlich gleichrangig zu behandeln!)
  Traumaspezifische Kriseninterventionen bei dissoziativen Zuständen,
 selbstschädigendem und suizidalem Verhalten (einschl. Möglichkeiten und Indikationen zur   Weiterverweisung)
• einschl. Möglichkeiten und Grenzen psychotraumatologischer Beratungsprozesse und     pädagogischer Einflussnahmen; Indikationen für Weiterverweisung Unterstützung/Begleitung   spontaner Traumaverarbeitungsprozesse:
• Distanzierungs- und kognitive Rekonstruktionstechniken
• sozialarbeiterische und pädagogische Interventionsstrategien
• Begleitung im Prozess der Integration und Neuorientierung: Trauern und Abschiednehmen,     Sinnfragen, Erwerb neuer Fertigkeiten Supervision mit rollen-, aufgabenspezifischer und persönlicher   Selbstreflexion
• Supervision eigener Fälle

Trauer erschließen - Das Triptychon der Trauer

Januar 2018, (Ellwangen, Schöneberg), Dr. Ruthmarijke Smeding

Biografisches Arbeiten

2.-3. Dezember 2017, Kardinal-Döpfner-Haus (Freising), Dr. Ruthmarijke Smeding

EMDR-Grundlagen & EMDR-Master

Dezember 2017

 

Inhalte der Ausbildung

 
  • Indikation und Kontraindikation von EMDR
  • Das Setting äußere und innere Sicherheit des Klienten
  • Übertragung und Gegenübertragung bei EMDR
  • Grundlagen der Traumatherapie
  • Verfahren zur Aktivierung innerer Ressourcen
  • Verfahren zur psychischen Stabilisierung
  • Traumatisierung in der Kindheit
  • EMDR-Protokolle (= Techniken, Verfahrensabläufe)
  • Standardprotokoll
  • Angstprotokoll
  • Phobieprotokoll
  • Protokoll bei Einzeltraumatisierung
  • Protokoll zur Verhaltensänderung
  • Protokoll "Psychosomatik"
  • Protokoll zur Behandlung kurz zurückliegender traumatischer Ereignisse
  • Umgang mit Blockaden während der Sitzung
  • Kognitives Einweben von Metaphern, Suggestionen und hypnotischen Sprachmustern
  • Einsatz von EMDR-Tools (Musik, Software, )
  • Kompabilität mit anderen Methoden (Verhaltenstherapie,Gesprächstherapie)

 

Das EMDR-Master 

Ansätze der Fokussierung der Stimulation, wie die Techniken zur Ressourcenaktivierung,

die Arbeit mit Überzeugungssystemen sowie die von Jim Knipe entwickelte Fokussierung auf affektiv positiv besetzte Abwehrstrukturen. EMDR –Behandlungstechniken bei speziellen Patientengruppen. 

 

 

  • EMDR und komplizierte Trauer
  • EMDR bei depressiven Störungen
  • EMDR in der Schwangerschaft und nach der Geburt
  • EMDR bei Menschen mit Migrationshintergrund
  • EMDR-Behandlung von Kinder und Jugendlichen
  • EMDR bei Bindungstraumatisierungen
  • EMDR und transgenerationale Traumatisierung
  • EMDR –Behandlung der dissoziativen Identitätsstörung
  • EMDR mit Babys

 

PhDr. Ewa Katarzyna Budna M.A.

Symposium Trauer & Spiritualität - Neue Antworten aus Forschung und Praxis

22. – 24. November 2017, Kardinal-Döpfner-Haus (Freising)

Nach 30 Jahren Kursarbeit "Trauer Erschließen" lud Dr. Ruthmarijke Smeding unter dem Titel "Trauer & Spiritualität - Neues aus Forschung und Praxis" zum Abrundungssymposium nach Freising ein.

Zuwenden oder Wegschauen?

Dr. Ruthmarijke Smeding Eröffnung

 

Prof.Dr.Alan Kellehaer, Bratford/GB
Compassionate Cities und weiter: Soziologie und Spiritualität (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Dr. Julio Gomez Ganedo, Bilbao/ES
Gründung einer „Compassionate City“. Bericht eines Palliativmediziners (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Dr. Klaus Wegleitner, Wien/At
Compassionate Cities: die Entwicklungen im deutschsprachigen Raum

 

Prof. Dr. Danai Papadatou, Athen/GR
Flüchtlingskinder ohne Eltern: Was können wir tun? Eine internationale Perspektive (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Prof. Dr. Birgit Wagner Berlin/DE
Erwachsene Flüchtlinge: Ankommen und Weitergehen. und die Traumata? 

Das Triptychon der Trauer und spirituelles Handeln in der täglichen Arbeit

Prof. Dr. Simon Shimshon Rubin, Haifa/Il

Komplikationen bei Trauer und neue Erkenntnisse für die Zeit nach dem Tod: Aufmerksamkeit für Beziehungen, Bedeutungen und Spiritualität in der Diagnostik und bei den Interventionen (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Dr. Corine Baar-Poort Rotterdam/Nl
Erfahrungsbericht aus einer Hausarztpraxis: Vor 5 Jahren startete ein Experiment mit Seelsorger/innen. Heute kann ein bedürfnisorientiertes Handeln auf einen Pool von mehr als 15 Seelsorger/innen zurückgreifen, aus allen Glaubensrichtungen (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Dr. J.V.d. Geer, Franeker/Nl
Spirituelle Begleitung für alle Berufsgruppen im Akutspital? Erfolge und neue Herausforderungen (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Workshop 1: Christa Lutzenberger (Kalligraphie) 

Workshop 2: Prof.Dr.Alan Kellehaer

 

Prof. Dr. Carlo Leget, Utrecht/Nl

Internationale Entwicklungen: Ethik und Spiritualität bei Sterben, Tod und Trauer

 

Dr. h.c. Erhard Weiher, Universitätsklinik Mainz/DE
Spiritualität im klinischen Kontext - ein Blick auf 30 Jahre Entwicklung bei Sterben, Tod und Trauer 

Das Ehrenamt

Prof. Dr. Anne Goossensen, Utrecht/Nl

Ehrenamt, Ethik & Spiritualität in internationaler und niederländischer Perspektive (mit Simultan-Übersetzung engl./dt.)

 

Dipl.-Theol., Dipl.-Soz.Arb. Sepp Raischl, München/DE
Zwischen Spiritualität, Effektivität und Konkurrenz: Ehrenamt in der Alltagsrealität von Hospiz und Palliative Care in Deutschland“

 

Dr. Ruthmarijke Smeding Zürich/CH
Abrundungsvortrag: 30 Jahre Trauer Erschließen, Rück- und Ausblick 

„Basisqualifikation Psychotraumatologie “ 

Zertifizierung durch die GTPG e.V.

(Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung)

 

November 2017, Helios Klinik (Attendorn), Seminarleitung: Ewa Budna

Inhalte :

 

  • Psychotrauma Definition

  • Ursache Traumafolgestörung

  • Erleben traumatische Ereignisse

  • Schutzfaktoren

  • Natürliche Traumaverarbeitung

  • Lang- und Kurzzeitfolgen

  • Arten von Traumafolgestörungen

  • Dissoziation

  • Verlauf der Traumatisierung/ Traumatisierungstypen

  • Neurobiologische Vorgänge

  • Trigger

  • Flashbacks

  • Akutinterventionen

  • Ablauf einer Traumatherapie

  • Vernehmung und Begutachtung 

  • Allgemeine Methoden der Stabilisierung

Spiritualität als integrierter Teil der Trauerbegleitung, Dr. Ruthmarijke Smeding

 

Oktober 2017, (Recklinghausen)

Ärztlich geprüfte Psychoonkologin IP Sure®

 

Zertifizierung durch die Europäische Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin (EANU, Berlin). August & September 2017, Helios Klinik (Attendorn)

Inhalte:
Block I:
  • Grundlegendes onkologisches Wissen über die häufigsten Krebserkrankungen/ Onkogenese
  • Krankheitsverarbeitung in allen Krankheitsphasen
  • Forschungsmethoden und wissenschaftlicher Stand der Psychoonkologie
  •  Psychosoziale Aspekte der Krebserkrankung in allen Krankheits- und Behandlungsphasen
  • Behandlungstechniken,Rehabilitation, Palliativ- und Hospizsituation
  • Behandlungsmöglichkeiten
  • Psychoneuroimmunologie
  • Krebs und Psyche: „Krebspersönlichkeit“, Mythen und Forschungsergebnisse
  • psychosoziale Aspekte der Krankheitsverarbeitung (Depression, Angst, Stress, Schmerz, Trauer, Fatigue, Lebensqualität)
  • Traumatisierung bei Krebs
  • Gesprächsführung und Kommunikation in der Onkologie
  • Selbsthilfe
 
Block II
Praxis psychosozialer und psychoonkologischer Interventionen
  • Diagnosephase
  • Krisenintervention und Beratung / Selbsthilfe
  • Krankheitsverarbeitung (Coping) und Krankheitsverlauf
  • Psychoedukative Ansätze
  • Einzeltherapie, Selbstachtsamkeit, ressourcenorientierte Verfahren,
  • Fatigue-Behandlung
  • kreativtherapeutische Ansätze
  • Körperverfahren
  • Entspannungs- und imaginative Verfahren, Meditation,
  • Spiritualität
  • Leitlinien psychoonkologischen Handelns
  • Grundlagen der Psychoonkologie
  • Krise - Krise als Chance
  • Strategien zur Stabilisierung und Neuorientierung
  • Arbeit mit inneren Bildern
  • Wiederbeleben der Lebensqualität - Entdecken der Ressourcen  (hier wird eine einführende Darstellung der Simonton-Methode und der bilateralen Methode gegeben)
Selbsterfahrung
  • Selbsterfahrung
  • Reflexion der eigenen Arbeit mit Erkrankten

Prüfung: Falldokumentation

Bei der Fallbeschreibung geht es um eine psychoonkologische Beratung, Begleitung oder Behandlung von Betroffenen, in der psychoonkologische Probleme zum Gegenstand der Intervention wurden.
 

3.Palliativkongress Ruhr

 

Referentin & Teilnehmerin (28. - 30. September 2017, RuhrCongress Bochum)

2. Palliativkongress Ruhr

Referentin & Teilnehmerin (22. - 24. September 2016, RuhrCongress Bochum)

1. Palliativkongress Ruhr

 

Referentin & Teilnehmerin (24. - 26. September 2015, RuhrCongress Bochum)